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@kuketzblog@social.tchncs.de

2026-02-15 11:01 UTC

Heute im IT-Bereich arbeiten heißt oft: Stellen werden gestrichen, Aufgaben nach Indien ausgelagert, »Effizienz« wird mit KI als Sparprogramm verkauft, Projekte werden kaputtgespart, Teams dauerhaft unterbesetzt, Budgets eingefroren, befristete Verträge zur Normalität gemacht und Wissen über Jahre hinweg entsorgt – Hauptsache die Excel-Zeile sieht gut aus. Und danach wird ernsthaft gejammert, es fehlten »Fachkräfte«. Nein. Es fehlen keine Fachkräfte. Es fehlt der Wille, Leute auszubilden, ordentlich zu bezahlen und Arbeitsbedingungen zu schaffen, bei denen gute Leute bleiben wollen.

Replies (1)

  • @eldiep@mastodon.online 2026-02-15 11:28

    @kuketzblog@social.tchncs.de Man muss aber auch dazu sagen, daß IT in der Vergangenheit häufig eine Sonderlocke gespielt hat, bei der im Vergleich zu anderen Bereichen nicht so genau geschaut wurde, wo das Geld hinwandert. Eine detaillierte & aktive Budget/Kostensteuerung zum Beispiel hat häufig gefehlt,da IT nicht verstanden wurde und sowieso nur einen geringen Anteil am Spend ausgemacht hat. Das ist zunehmend nicht mehr der Fall. Dementsprechend wird da auch mehr auf Effizienzen geschaut.

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